Den Anle­gern des Wöl­bern Hol­land 72 (Zwei­und­sieb­zigs­te IFH geschlos­se­ner Immo­bi­li­en­fonds für Hol­land GmbH & Co. KG) steht ein Ver­lust in Höhe von 85% ihrer Ein­la­ge bevor, obwohl der Fonds erst im Jahr 2013 geschlos­sen wurde.

Die Anle­ger des Wöl­bern Hol­land 72 wur­den mit Schrei­ben vom 1. April 2015 von Pari­bus dar­über infor­miert, dass dem Ver­kauf der Fonds­im­mo­bi­lie mit 88,22 % der abge­ge­be­nen Stim­men zuge­stimmt wurde.

Der Mit­tel­rück­fluss an die Anle­ger beträgt bei einem Ver­kaufs­preis der Immo­bi­lie in Höhe von ca. 12,9 Mio. Euro nur rd. 14,55 % bezo­gen auf Ihr ein­ge­setz­tes Kapi­tal – das bedeu­tet für Sie einen Ver­lust in Höhe von mehr als 85 %!

Der Wöl­bern Hol­land 72 hät­te in 2013 nicht geschlos­sen wer­den dür­fen. Ein Groß­teil des pro­spek­tier­ten Eigen­ka­pi­tals konn­te in 2012/2013 nicht plat­ziert wer­den. Das zu die­sem Zeit­punkt gezeich­ne­te Kapi­tal von ca. 5,4 Mio. Euro hät­te an die rd. 100 Anle­ger zurück­ge­zahlt wer­den müs­sen. Statt­des­sen wur­de eine Eigen­ka­pi­talzwi­schen­fi­nan­zie­rung in Höhe von 4,6 Mio. Euro im April 2013 von der FGH Bank gewährt und bereits im Okto­ber 2013 wie­der fäl­lig gestellt.

Die Mit­glie­der des Akti­ons­bun­des Akti­ver Anle­ger­schutz wol­len den Kapi­tal­ver­lust nicht hin­neh­men, son­dern sich um Scha­dens­er­satz ins­be­son­de­re bei den ver­mit­teln­den Ban­ken bemühen.

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