Die Anle­ger der Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Ree­fer-Flot­ten­fonds mbH & Co. KG (MPC Ree­fer-Flot­ten­fonds) wur­den mit Schrei­ben vom 16. Sep­tem­ber 2015 über den aktu­el­len Stand ihrer Betei­li­gung informiert. 

Die Gesell­schaf­ter der Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Ree­fer-Flot­ten­fonds mbH & Co. KG (MPC Ree­fer-Flot­ten­fonds) wur­den um Stimm­ab­ga­be im schrift­li­chen Umlauf­ver­fah­ren gebe­ten. Der Akti­ons­bund Akti­ver Anle­ger­schutz e.V. gibt an sei­ne Mit­glie­der eine Abstimmungsempfehlung.

Die Beschäf­ti­gung der 14 Kühl­schif­fe der Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Ree­fer-Flot­ten­fonds mbH & Co. KG (MPC Ree­fer-Flot­ten­fonds) erfolgt im Seatra­de Ree­fer Pool. Der Pool garan­tiert bis Ende 2016 fol­gen­de Poolraten:

2014: USD 0,70 je cbft und Monat
2015 und 2016: USD 0,75 je cbft und Monat

Die­se Pool­ra­ten ent­spre­chen den im Sanie­rungs­kon­zept und im Finan­zie­rungs­kon­zept 2013 geplan­ten Erlö­sen. Das Ursprungs­dar­le­hen belief sich auf USD 312.452.000 und hat­te gemäß Dar­le­hens­ver­ein­ba­rung eine Lauf­zeit bis zum 1. Febru­ar 2014. Mit der Umset­zung des Finan­zie­rungs­kon­zep­tes 2013 wur­de die Dar­le­hens­lauf­zeit bis zum 1. Febru­ar 2020 ver­län­gert und die Dar­le­hen wur­den neu struk­tu­riert. Eine ver­trags­ge­mä­ße Bedie­nung der Dar­le­hen wird auf­grund der Pool­ga­ran­tie erwartet.

Der Char­ter­ra­ten­markt für Kühl­schif­fe hat sich im Jahr 2014 zwar leicht erholt, der Druck durch die Con­tai­ner­schif­fe bleibt jedoch bestehen. Die Über­ka­pa­zi­tät der Con­tai­ner­schif­fe wird nach Anga­ben von Bran­chen­ex­per­ten und renom­mier­ten Ana­ly­se­häu­sern wei­ter anhal­ten. Das hat auch Ein­fluss auf die Kon­kur­renz­ent­wick­lung im Bereich der Kühlschiffe.

Ins­ge­samt hat sich die wirt­schaft­li­che Situa­ti­on der Betei­li­gungs­ge­sell­schaft Ree­fer-Flot­ten­fonds mbH & Co. KG (MPC Ree­fer-Flot­ten­fonds) zunächst etwas ent­schärft (bis 2016). Es bleibt jedoch abzu­war­ten, wie sich der Schiffs­markt in den nächs­ten Jah­ren wei­ter ent­wi­ckelt. Aus­schüt­tun­gen sind wei­ter­hin nicht zu erwarten.

Der Akti­ons­bund Akti­ver Anle­ger­schutz e.V. strebt in Zusam­men­ar­beit mit der Part­ner­kanz­lei Schirp Neu­sel & Part­ner eine Scha­dens­be­gren­zung für die Anle­ger an. 

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