Anle­ger wie Inia­tia­to­ren der Medi­en­fonds mit Defea­sance-Struk­tur (sog. Garan­tie­fonds) war­ten dar­auf, dass die Fra­ge der Linea­ri­sie­rung der Schluss­zah­lung end­lich geklärt wird. Diver­se der Fonds könn­ten been­det wer­den, wäre die­se lei­di­ge Fra­ge nicht noch offen.
Im Dezem­ber hat hier­zu eine Ver­hand­lung vor dem BFH statt­ge­fun­den. Aber mit einer schnel­len Klä­rung ist den­noch nicht zu rechnen.

Mehr als 1.000 Mit­glie­der des Akti­ons­bund Akti­ver Anle­ger­schutz war­ten auf die Ent­schei­dung, ob garan­tier­te Schluss­zah­lun­gen bei den Medi­en­fonds (Film­fonds) über die Lauf­zeit ver­teilt als Gewinn zu akti­vie­ren sind (sog. Linea­ri­sie­rung), oder ob sie erst im Jahr des Zuflus­ses als Gewinn zu ver­steu­ern sind, wie das ursprüng­li­che Kon­zept unterstellte.

Die ange­kün­dig­te Ver­hand­lung vor dem BFH hat wohl im Dezem­ber 2017 statt­ge­fun­den, jedoch noch kei­ne Klar­heit gebracht. Es ist davon aus­zu­ge­hen, dass der BFH die Sache zur wei­te­ren Tat­sa­chen­auf­klä­rung ans Finanz­ge­richt Mün­chen zurück­ver­wei­sen wird. 

Und das heißt für alle, die die auf die­se Ent­schei­dung war­ten, dass es noch dau­ern wird, bis Klar­heit herrscht. In die­sem Jahr dürf­te wohl nicht damit zu rech­nen sein. 

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