Hauptinhalt

zur News-Übersicht

Kann das Finanzamt AfA-Beträge von den P&R-Anlegern zurückfordern?

  • Mrz 201926
Kategorien:
Sonstige
Anbieter:
P&R Containerinvestments

Im Januar 2019 wurden die ersten P&R-Anleger von ihrem Finanzamt aufgefordert, Nachweise über die Existenz ihrer Container und das Fortbestehen des Leasingvertrages vorzulegen. Die meisten Anleger verfügen über diese Nachweise aber nicht. Denn wie wir seit der Eröffnung der Insolvenzverfahren wissen: Von ca. 1,6 Mio. Containern, die es nach den Buchhaltungsunterlagen geben müsste, existieren in Wahrheit nur etwas über 600.000. Das heißt: Viele Anleger sind betrogen worden. Sie haben zwar einen Container bezahlt, aber keinen erhalten. Aber steuerlich bedeutet das: Ohne diese Nachweise kann der Fiskus auf den Gedanken kommen, die AfA-Abzüge der Vergangenheit für die „Phantom-Container“ rückwirkend zu versagen. Da die Anschaffungskosten immerhin mit 10 % pro Jahr abgeschrieben werden konnten, steht bei rückwirkender Versagung bis zurück zum Ankauf u.U. eine erhebliche Summe - zzgl. Zinsen - auf dem Spiel.

Die Steuerexperten der Anwaltskanzlei Schirp & Partner in Berlin, die über 800 P&R-Anleger vertreten, bieten Hilfe in Einspruchsverfahren an. Anleger, denen die AfA aberkannt wird, können sich in Einspruchsverfahren durch die Kanzlei Schirp & Partner vertreten lassen. Denn der Bundesfinanzhof habe, so Dr. Wolfgang Schirp, schon vielfach anerkannt, dass Aufwendungen, die der Steuerbürger im Hinblick auf künftige Einkommenerzielung leistet, auch dann abgezogen werden können, wenn diese Aufwendungen aufgrund betrügerischer Handlungen eines Geschäftspartners verloren sind. Weitere Auskünfte sind direkt über die Kanzlei erhältlich.

Name

Thomas Lippert

Firma

Dipl.-Kaufmann (FH) Vorstandsvorsitzender

Aktionsbund Aktiver Anlegerschutz e.V.

Adresse

Heerstraße 2

14052 Berlin

Telefon

work Tel.
030 - 31 51 934 0
fax Fax
030 - 31 51 934 20