Kate­go­rie: Glossar 

Mas­­sen- oder Sam­mel­kla­gen, wie wir sie aus den USA ken­nen, gibt es in Deutsch­land nicht. Bei uns fehlt die Mög­lich­keit, ande­re einen Rechts­streit aus­fech­ten zu las­sen und sich erst dann anzu­schlie­ßen, wenn der Sieg gewiss ist. Hier­zu­lan­de gilt: Jeder, der einen Anspruch durch­set­zen will, muss ihn auch selbst gel­tend machen. Wenn in Deutsch­land die Rede von „Sam­mel­kla­gen“ ist, sind die soge­nann­ten sub­jek­ti­ven Kla­ge­häu­fun­gen gemeint. Eine grö­ße­re Anzahl von Geschä­dig­ten, die die­sel­be Kapi­tal­an­la­ge gezeich­net haben, kann sich zusam­men­schlie­ßen und von einem gemein­sa­men Anwalt ver­tre­ten lassen. 

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